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Digitales Recht; a-070-05

Künstliche Intelligenz aus digital-ethischer Perspektive

Fachbeitrag
Künstliche Intelligenz

Verantwortungsvolle Nutzung und Regulierung digitaler Technologien in der Unternehmenspraxis

Für Unternehmen und die Gesellschaft ergeben sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) sowohl enorme Chancen als auch gewichtige Risiken. KI-Systeme können die Effizienz in vielen Bereichen erhöhen und den Menschen von Routinearbeiten entlasten. Einerseits werden die enormen Fortschritte in der natürlichen Sprachverarbeitung, Text- und Codegenerierung als Durchbruch gefeiert, der in vielen Bereichen völlig neue Anwendungen ermöglicht. Andererseits gibt es noch deutlichere Warnungen vor Risiken wie Desinformation, Täuschung und Urheberrechtsverletzungen durch generierte Inhalte. Tobias Neufeld analysiert in seinem Beitrag diese Herausforderungen und formuliert Anforderungen an eine digitale Ethik im Zusammenhang mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz. Dabei geht er insbesondere auf bereits bestehende Vorgaben ein, befasst sich mit dem Begriff der Digital-Ethik an und für sich und analysiert, wie Digital-Ethik in Unternehmen operationalisiert werden kann.
Tobias Neufeld
iusNet DigR 30.05.2024

Vertrauensschutz bei fehlerhaften Behördenauskünften durch Chatbots

Fachbeitrag
Künstliche Intelligenz
Der Einsatz von Chatbots in der öffentlichen Verwaltung wirft die Frage auf, wie mit fehlerhaften Auskünften umzugehen ist. Von Interesse ist dabei, ob der Grundsatz des Vertrauensschutzes auch bei einem Einsatz von Chatbots gilt. Da Chatbots als verlässliche Alternativen zur menschlichen Auskunft eingesetzt werden sollen, ist das Vertrauen in die Richtigkeit ihrer Auskünfte grundsätzlich zu schützen. Angesichts der Fehleranfälligkeit gewisser Modelle ist allerdings fraglich, ob alle Chatbots zur Erteilung von Behördenauskünften geeignet sind.
Nadja Braun Binder
Liliane Obrecht
Grace Wittmer
iusNet DigR 30.05.2024

Schulthess Forum Rechtsfragen im Marketing

Veranstaltungen
Künstliche Intelligenz
Donnerstag, 20. Juni 2024 - 8:30 bis 17:00
Die digitalen Medien haben die Möglichkeiten im Marketing und in der Werbung revolutioniert. Individuelle Angebote und die direkte Kundenansprache sind längst Standard. Targeting, Tracking, Dynamic Pricing sind Tools, die die Vermarktung komplexer machen, aber eben auch mehr Erfolg versprechen, weil sie den direkten Kontakt zum Kunden und seinen Bedürfnissen herstellen. Aus rechtlicher Sicht entstehen gleichzeitig viele Fragen. Nicht nur der Datenschutz auch das Wettbewerbsrecht ist gefordert. Wie weit können die Tools unter bestehenden Regularien gehen? Welche Restriktionen greifen aktuell? Wie werden sie umgangen und welche neuen Guidelines sind zu erwarten? Besonders spannend ist hier auch der Blick auf die aktuellen und zukünftigen rechtlichen Entwicklungen in der EU. Infomieren Sie sich am Schulthess Forum Rechtsfragen im Marketing umfassen zu den aktuellen Möglichkeiten und den juristischen Trends in der Schweiz mit einem Blick in die EU. Nutzen Sie die Gelegenheit, und treffen Sie vor Ort Kolleginnen und Kollegen und tauschen Sie sich aus.

Schulthess Forum Kryptokriminalität

Veranstaltungen
DLT/Blockchain
Digitaler Zahlungsverkehr
Dienstag, 4. Juni 2024 - 9:00 bis 12:00
Virtuelle Währungen beflügeln die Phantasien der Finanzwelt. Spekulationen mit Bitcoin und Co sind längst nicht mehr auf eine kleine Gruppe von Insidern beschränkt. Nationen versuchen, ihre Landeswährungen durch virtuelle Kryptowährungen zu ersetzen und setzen damit auf die technologisch und ideologisch gestützte Unabhängigkeit der neuen Währungen. Strittig ist, ob die Entstehung und die Verwendung der digitalen Währungen wirklich so transparent erfolgen wie es die Verfechter beteuern. Werden nicht vielmehr die unabhängigen Handelsroutinen und der Einsatz der Gelder im virtuellen Raum zu Geschäften im Graubereich oder sogar ausserhalb der Legalität genutzt? Hören Sie am Schulthess Forum Webinar Kryptokriminalität Vertreter aus der Anwaltschaft, der Finanzwelt und aus der Strafverfolgung zu potentiellen Straftaten und zur Strafverfolgung. Was lässt die Bankvertreter aufhorchen? Was bringt die Staatsanwaltschaft auf den Plan? Wo liegt die Grenze zwischen unabhängig und unrechtmässig?

Rechtsvergleichende Gedanken zum Urheberstrafrecht – vor dem Hintergrund des neuen KI-Gesetzes (AI Act) in Europa

Fachbeitrag
Künstliche Intelligenz
Aufgrund der vermehrten Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) ist zu erwarten, dass das Urheberstrafrecht wieder an praktischer Bedeutung gewinnen wird – dies nachdem bisher im Bereich der Digitalisierung und der neuen Medien vor allem die Nutzung von Filesharing-Plattformen zu urheberstrafrechtlich relevanten Fallkonstellationen geführt hat. Neben einem generellen rechtsvergleichenden Überblick zum Urheberstrafrecht in der Schweiz und Deutschland, sollen im vorliegenden Artikel ausgewählte urheberstrafrechtliche Fragen und Grundprinzipien im Zusammenhang mit dem KI-Gesetz (AI Act) sowie bei Filesharing und Streaming näher beleuchtet werden
Remy Zgraggen
iusNet DigR 28.03.2024

Datenstrategie im Fokus – Die Rolle der Data Company

Fachbeitrag
Data Governance und Compliance
Der Datenwertschöpfung liegt die Prämisse zugrunde, dass nur mithilfe der richtigen Daten und dem richtigen Analyseverfahren ein monetärer Mehrwert entstehen kann. Während die Verarbeitung und Verwaltung der Daten früher regelmässig autonom unter der Verantwortung der einzelnen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens geschah, wird die Frage nach dem Umgang mit Big Data heutzutage meist von der Konzern- bzw. Unternehmensleitung beantwortet. Hier kommt die Data Company ins Spiel: Bei der Data Company handelt es sich oftmals um eine eigenständige juristische Person innerhalb des Konzerns. Ihr Zweck besteht primär darin, die (oftmals unstrukturierten) Daten der anderen Gruppengesellschaften zu konsolidieren und zu verarbeiten, sodass sich daraus neue Erkenntnisse gewinnen lassen. Diese Erkenntnisse können wiederum den anderen Gruppengesellschaften zur Verfügung gestellt werden. Der Einsatz der Data Company hat somit zum Ziel, dass das (interne oder externe) Datengeschäft vom operativen Geschäft getrennt wird, womit das Datenmanagement fokussiert und konsolidiert erfolgen kann. Der Beitrag untersucht, welche (steuer-)rechtlichen Fragen sich beim Einsatz einer Data Company stellen. Die Ausführungen sind als Denkanstösse und Diskussionsbeitrag zu verstehen.
Angelica M. Schwarz
Christian Kunz
iusNet DigR 31.01.2024

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